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im Haus Schwarzenberg
Rosenthalerstraße 39
10178 Berlin

fon +49.(0)30.308 725 76
fax +49.(0)30.282 90 33

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Öffnungszeiten
mo - sa: 12 - 20h


Anfahrt


Informationen zum Schwarzenberg e.V. und
weiteren Veranstaltungen im Haus gibt's hier

 

17.06.2017 - 08.07.2017

große erwartungen, kleine hunde

Magdalena Kaszuba | Anton Engel | Lena Hällmayer | Gosia Machon | Karin Kraemer | Jul Gordon | Kathrin Klingner | Birgit Weyhe

 

 

Eröffnung am 17.06.2017 ab 20.00 Uhr

Zur Vernissage wird es eine Lesung von einigen der ausstellenden Künstlern geben, unter anderem auch von Marko Turunen, der einen Videobeitrag gesendet hat.


Der MamiVerlag wurde 2007 von Anke Feuchtenberger und Stefano Ricci gegründe, um Arbeiten von jungen, unbekannten Zeichnern und Zeichnerinnen der internationalen Comicszene zugänglich zu machen und um eigene Buchexperimente zu realisieren. Im MamiVerlag werden hauptsächlich Comics, zumindest aber narrative Arbeiten veröffentlicht. Die Bücher bewegen sich somit im Umfeld eines Mediums, welches früher stark mit seiner klischeeisierten Form gleich gesetzt wurde. Mittlerweile ist der Comic erwachsen geworden und steht formal innovativ und kulturell fordernd gleichberechtigt neben Literatur, Theater, Film oder Oper als eigenständige Kunstform. In der Ausstellung »Große Erwartungen, kleine Hunde« zeigen die KünstlerInnen des Verlags neue und alte Arbeiten, die ihre jeweilige Herangehensweisen an Comic, Zeichnung und narrative Bildfolgen erkenntlich machen.

 

Magdalena Kaszuba

Magdalena Kaszuba, Jahrgang '88 ist in Polen geboren und in Deutschland aufgewachsen. Sie ist Masterstudentin an der HAW Hamburg, und arbeitet als Zeichnerin und Illustratorin in Hamburg. In ihrem aktuellen und experimentellen Projekt, einem Bild-Essay, erzählt sie von der religiösen Erziehung in ihrer Kindheit und dessen Auswirkungen.

 

http://magdalenakaszuba.blogspot.de

Anton Engel

Anton Engel beschreibt seine Welt mit pointiertem und unprätentiösem Bildvokabular. Auf der Suche nach den Zwischentönen die ihn interessieren, ist die Zeichnung, mit ihrem direkten, poetischen und leichten Wesen, sein künstlerisches Medium.

Seit dem Ende seines Illustrationsstudiums an der HAW Hamburg 2012 arbeitet er als freischaffender Künstler in Hamburg. In den letzten Jahren waren seine Bilder in verschiedenen Ausstellungen und Publikationen im In- und Ausland zu sehen. 2013 wurde sein Buch "Leonce und Lena – Ein Lustspiel in zehn Müdigkeiten" im MamiVerlag veröffentlicht.

www.antonengel.com

Lena Hällmayer

Lena Hällmayer (*1981) arbeitete als Kunstpädagogin in Schule, Museum und Strafvollzug bevor sie an der HAW Hamburg Illustration studierte. Sie lebt mit ihrer Familie in Hamburg und arbeitet als Illustratorin.
Lena Hällmayer zeichnet in Büchern auf, was sie sieht und belauscht, erlebt und findet. Der einzelne Zeichenmoment bleibt für sie immer in einer größeren Sammlung verortet.

 

www.lenahaellmayer.de

Gosia Machon

"Gosia Machons Malereien haben viele Ein- und Ausgänge. Landschaft, Menschen, Tiere, organische Gebilde und landschaftliche Gefilde changieren zwischen Tiefe und Fläche, Figuration und Abstraktion, Ernst und Komik.
Die Natur spielt in ihrem Bildkosmos eine übergeordnete Rolle. Sie steht nicht nur für eine romantische Sehnsucht, sondern den Zustand der Wildnis in Abgrenzung zur Kultur und symbolisiert die unergründlichen Windungen der Seele und der Psyche. Eine Natur, die ihre eigenen Wege geht. Eine Natur, die aus dem Ruder läuft und zurückschlägt.

Ihre narrativ-abstrakten Zeichnungen und Malereien bergen Geheimnisse, verbinden persönliche Innenschau und eine überpersönliche Sicht auf die Conditio humana. In ihren vielschichtigen Aktions- und Gedankenfeldern schickt die Künstlerin ihre Figuren als Stellvertreter aus, um den Grundthemen des Menschseins auf die Spur zu kommen.

Sie beschreibt Zustände der Machtlosigkeit, der Fassungslosigkeit, des Unwissens, der Wildnis und der Freiheit."

(Auszug aus einem Text von Belinda Grace Gardner)

 

www.gosiamachon.de

Karin Kraemer

Die Zeichnerin Karin Kraemer beschäftigt sich in ihren narrativen Arbeiten mit dem Transport von Stimmung und Atmosphäre. Die auf den ersten Blick handlungsarmen Geschichten, Zeichnungen, Malereien erzählen von den kleinen und großen Tragödien in unserer unmittelbaren Nähe. Ihre Arbeiten zeigt sie in Zines, Büchern, Anthologien und Ausstellungen im In- und Ausland.

Ihr neuestes Buch SIE erschien 2016 und spielt in einer stilvollen Welt, in der Persönlichkeit alles ist. Dennoch scheinen alle gleich auszusehen - bis auf SIE. SIE ist eigenwillig und hat es schwer in dieser Welt von Doppelgängerinnen. SIE eckt an. Obwohl SIE kein einziges Wort spricht, will SIE gehört werden. SIE sucht sich unbeirrbar ihren Weg und ihren Ort. Die großformatig gezeichneten Bildgeschichten verschaffen und einen Blick auf das, was wir normalerweise nur im äußeren Augenwinkel und eher ungern wahrnehmen. Die Geschichten sind traurig, ratlos, humorvoll und endlos. Irgendwie kommt SIE uns bekannt vor.

 

www.karin-kraemer.net

Jul Gordon

Jul Gordon, Jahrgang 1982, studierte von 2003 - 2008 Illustration an der HAW Hamburg.
Sie ist in den Bereichen Comic, Zeichnung und Animation aktiv. In ihren narrativen Arbeiten verweigert sie sich der klassischen Ästhetik des Comic - in spröde anmutenden Zeichnungen werden absurde Geschichten erzählt,die oft in unvermittelten Gewaltszenen münden. Die zunächst verstörenden Werke sind dabei keine reinen Formexperimente, vielmehr werden intime Personenkonstellationen aufgezogen, die an Theater, Familienaufstellung oder Kunstperfomance denken lassen.
Gordons Einzelzeichnungen sind ähnlich reduziert gehalten und immer auch narrativ, so dass die Abgrenzung zu den Comicerzählungen schwer fällt. Die Zeichnungen treten in Serien auf, meist werden sie in Fanzines publiziert und damit bereits in chronologische Abfolgen gebracht. Jul Gordon fordert uns in ihren Arbeiten auf, an einer geistigen Gymnastik teilzunehmen, die anstrengend sein kann, aber niemals unzugänglich ist. In ihren Animationen vielleicht am deutlichsten kommen dabei auch heitere Töne zum tragen: das Ablassen von den üblichen Erwartungen an eine Erzählung lohnt sich, es hält wach und öffnet die Sinne für ein deutungsoffenes Spiel mit Farbe, Form und Sequenz.

www.julgordon.de

Kathrin Klingner

Kathrin Klingner (*1979) studierte Kunst in Amsterdam und Illustration an der HAW in Hamburg. Sie veröffentlichte 2016 im MamiVerlag das Buch "Katze hasst Welt".
Sie lebt mit Mann und Kind in Hamburg.

 

Birgit Weyhe

Birgit Weyhe wurde 1969 in München geboren und wuchs in Ostafrika auf. Nach ihrem Magister in Literatur studierte sie Illustration in Hamburg, wo Sie heute als freie Zeichnerin lebt. Ihre Graphic Novels wurden für mehrere Preise nominiert und zuletzt "Madgermanes" 2015 mit dem Comicbuchpreis der Leibinger Stiftung und 2016 mit dem Max-und Moritz-Preis ausgezeichnet.

www.birgit-weyhe.de